Sonntag, 10. Juli 2011

Rauchen: Gute Gründe aufzuhören und wie man es schafft

„Rauchen gefährdet Ihre Gesundheit“ so prangt es auf jeder Zigarettenschachtel. Dieser Hinweis hat durchaus seine Berechtigung. Zigaretten machen süchtig, zählen aber zu den legalen Drogen, die man an jeder Straßenecke kaufen kann. Hat man einmal mit dem Rauchen angefangen, ist man auch sehr schnell süchtig nach dem Nikotin.
Neben der Abhängigkeit verursacht das Rauchen auch zahlreiche Gesundheitsstörungen. Das erste Gefühl beim Konsum von Nikotin ist eine angenehme Stimulation. Höhere Nikotinkonzentrationen können sogar einen entspannenden Effekt haben. Allerdings sind die negativen Folgen des Rauchens viel schwerwiegender. Das Rauchen kann starke Lungenschäden verursachen, von Lungenemphysem über chronische Bronchitis bis hin zu Leberkrebs. Herz-Kreislauf-Erkrankungen sind sehr häufig. Durch Gefäßverengungen kommt es nicht nur zu Raucherbeinen, sondern auch zu Herzinfarkten oder Angina pectoris. Knochenschwund, schnellere Hautalterung, hoher Blutdruck, Magenschleimhautentzündung oder Leberschäden können ebenfalls auftreten.
Das Aufhören zu Rauchen fällt den meisten Menschen sehr schwer. Viele Methoden werden propagiert, von Nikotinersatzstoffen über die elektrische Zigarette bis hin zu Hypnose oder Akkupunktur ist alles dabei. Manche versuchen es mit langsamer Reduktion des Nikotinkonsums, meist aber erfolglos.
Wichtig beim Aufhören ist die eigene Motivation. Nur wer es wirklich will, kann letztendlich durchhalten. Während stressiger Phasen sollte man nicht mit dem Aufhören anfangen. Zwischendurch ist es wichtig, sich immer wieder mal eine Belohnung zu gönnen. Das Geld, das durch das Nichtrauchen eingespart wird, sollte man sich auf andere Art zugutekommen lassen. Viele, die mit dem Rauchen aufhören wollen, stellen Gewichtszunahmen bei sich fest. Deshalb ist es jetzt besonders wichtig, auf seine Ernährung achten und anzufangen Sport zu treiben. Um Rückfälle zu vermeiden, sollte man sich gedanklich darauf vorbereiten.
Als ungewöhnliche aber doch relativ zuverlässige Raucherentwöhnung sollte die alternative bioenergetisch gestützte Methode erwähnt werden.