Montag, 5. Dezember 2011

Internetrecht: in eine Abofalle geraten?

Das Internet ist aus unserem Leben nicht mehr wegzudenken und seine Bedeutung wächst täglich, ohne daß wir uns dessen oft so richtig bewusst werden. Dienstleistungen, Online-Banking, Internetpräsenz, virtuelle Läden, Wareninformationen, Preisvergleiche, Käufe und Verkäufe, Bestellungen – all das bietet das Internet und vereinfacht damit viele Dinge.

Wo soviel Licht ist gibt es aber naturgemäß auch Schattenseiten. Wenn man sich entschlossen hat, das Internet intensiv zu nutzen, ist es angebracht, sich mit den dort geltenden Regeln vertraut zu machen. Das kann schnell zu einer recht zeitraubenden Arbeit werden. Besonders wer einen Vertrieb bzw. Internethandel anstrebt sollte sich daher der Hilfe auf diesen Bereich spezialisierter Rechtsanwälte versichern.

Ein Anwalt für Internetrecht kann die vielen bei der Gründung einer eigenen Internetfirma zu beachtenden Gesetze und Vorschriften überblicken und so den Start in ein noch recht neues Umfeld zu einem Erfolg machen. Aber auch wer „nur“ eine eigene Internetseite plant ist bei einem Anwalt für Internetrecht gut beraten. Speziell das Domainrecht ist für Laien oft sehr unüberschaubar. Das beginnt mit der Wahl des richtigen Domain-Namens, der keine Rechte Dritter verletzen darf. Wer hier nachlässig ist, das Domainrecht missachtet, kann schnell eine Abmahnung durch Rechtsanwälte erhalten und muss sogar mit finanzielen Forderungen rechnen.

Doch auch für normaler Nutzer kann das Internet zum Ärgernis werden, nämlich dann, wenn man in eine sogenannte Abofalle tappt. Schätzungen gehen davon aus, dass monatlich ca. 20 000 Menschen in Deutschland in eine Abofalle geraten. Die Verbraucherzentrale Hamburg rät, stur zu bleiben und Inkassoforderungen solcher Unternehmen zu ignorieren. Oft hilft bereits der rechtzeitige Widerruf, um noch einmal davon zu kommen. Man sollte daher Intenetangebote stets kritisch prüfen, vor allem, wenn persönliche Daten wie Name, Adresse oder Kontodaten erfragt werden. Tipp: die Verbraucherzentrale Hamburg stellt auch eine Liste mit Abofallen ins Netz.